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Die
Geschichte des Ortes
Bereits
1369 wurde Dittelsdorf als Ditlichsdorf und 1406 Dytrichsdorff in
schriftlicher Form erwähnt. Der Haupterwerbszweig der
Dorfbewohner bestand bis ins 19. Jahrhundert in der Hausweberei.
Viele Umgebindehäuser
legen darüber Zeugnis ab. Diese sind fast ausnahmslos
zweigeschossig, vielfach mit doppelter Bohlenstube und Umgebinde im
Erdgeschoß und Fachwerkoberbau. Die 1848 - 1850 in
neuklassizistischen Formen erbaute Kirche führte zur
Loslösung Dittelsdorfs von der jahrhundertelangen kirchlichen
Zusammengehörigkeit zu Hirschfelde. Seit Mitte des 19.
Jahrhunderts arbeitete die Mehrzahl der Bewohner in den Hirschfelder
Textilfabriken. Mit dem Bau des Kraftwerks und der Chemiefabriken
verstärkte sich diese Tendenz noch und hielt bis Anfang der
1990'er Jahre an. 2002 wurde Dittelsdorf ein Ortsteil der Gemeinde
Hirschfelde und ist somit nun auch ein Ortsteil der großen
Kreisstadt Zittau.
Die
Einwohner Dittelsdorfs sind sich der Schönheit Ihres Ortes
bewusst und bemühen sich, das alte Dorfbild bei den Sanierungs-
und Modernisierungsarbeiten der Häuser zu erhalten. Als Ergebnis
wohnen sie in einem der schönsten Dörfer der Oberlausitz.
Quelle
für diese Informationen:
[1]
Die Südöstliche Oberlausitz mit Zittau und dem Zittauer
Gebirge, Akademie-Verlag Berlin, 1971 |