GOOD MORNING VIETNAM

 

Etwa 70 km südlich von Hue, in der Nähe der Stadt Da Nang, befindet sich das malerischeStädtchen Hoi An. Durch den Ort fließt der Thu Bon Fluß. Vom 16. - 18. Jahrhundert war Hoi An eine der wichtigsten Hafenstädte (Haupthafen der Cham) Südostasiens und wurde in einem Atemzug mit Malacca und Macau genannt. Japaner und Chinesen gründeten Handelsniederlassungen. Selbst aus Europa legten Schiffe an. Heute ist Hoi An ein Mekka für junge Touristen. Die Stadt lebt von den unzähligen Guest Houses und Restaurants. Dutzende Schneider fertigen alles was man sich anziehen kann - zu sehr günstigen Preisen.

 

Hoi An

Deo Hai Van
Wer per Bus, PKW oder Bahn von Hue nach Hoi An reist, muß über diesen Gebirgszug - auch "Wolkenpaß" (Deo Hai Van) genannt. Er stellt die Klimagrenze zwischen dem subtropischen Norden und tropischen Süden Vietnams dar und bietet spektakuläre Ausblicke auf die umliegende Landschaft und den Golf von Tonking.

 

buffalos at work

Wie überall in Vietnam, ist auch hier der Reisanbau die Haupteinnahmequelle der Familien. Auf dem Weg von Hoi An zum Strand Cua Dai (ca. 4 km) kann man die Bauern mit ihren Wasserbüffeln beobachten.

 The Japaneese Bridge in Hoi An
Japaner und Chinesen errichteten in Hoi An getrennte Wohnviertel. Die Grenze zwischen den Vierteln stellt die Japanische Brücke dar, eine der vielen Sehenswürdigkeiten des Ortes. Die gesamte Altstadt von Hoi An wurde zum Großraummuseum erklärt, welches man gegen einen Obulus von ca. $5 besichtigen kann.

Mr. Kim in front of the Cafe des Amis

Aus der Vielzahl der Restaurants ragt ohne Zweifel das Cafe des Amis von Mr. Kim heraus. Es gibt nur zwei 5-Gänge-Menüs zur Auswahl (Seafood oder Vegearian), welche jedoch hervorragend schmecken. Mr. Kim läßt es sich nicht nehmen, den Touristen aus aller Welt zu zeigen, wie man in Vietnam die verschiedenen Speisen korrekt zum Munde führt, was man sonst nie erfahren würde.

(c) 1999 Thomas Petzold